Mastiff – Sanfter Riese auf vier Pfoten

Inhaltsverzeichnis

1. Ist er der richtige Hund für mich?

2. Ein sanfter Riese – Charakter und Erscheinung

3. Ein Leben mit dem Hund

4. Die Geschichte und Herkunft

5. Pflegeaufwand

6. Die Erziehung

7. Was macht ihn besonders

8. Zucht & Vermehrung

9. Rassevergleich



Ist der Mastiff der richtige Hund für mich?

Mastiffbesitzer sagen gerne: einmal Mastiff, immer Mastiff!
Wenn Du überlegst, Dir einen Hund, oder vielleicht sogar einen Zweithund zuzulegen und Du Dich besonders für den Mastiff interessierst, dann möchten wir Dir nun helfen herauszufinden, ob diese Rasse wirklich die richtige für Dich ist.
Das Hauptmerkmal dieser Rasse ist wohl eindeutig die Größe. Somit kommen wir auch direkt zum ersten Punkt, den Du beachten solltest:
Wer einen Mastiff haben möchte, der sollte über ausreichend Kraft verfügen, um 80 kg auch souverän zu beherrschen. Es wird Dir und Deinem Hund keine Freude machen, wenn Du ihn nicht halten kannst. Der Mastiff ist mit seiner Größe beeindruckend und hat schon so manchen Besitzer hinter sich hergezogen. Natürlich gibt es an Hundeausstattungen einige Erleichterungen für den Umgang mit solch einem Riesen.
Ideal wäre es, wenn Du über ein großes Haus mit Garten verfügst, damit der Mastiff in einer seiner Größe gerechten Umgebung leben kann und sich auch mal austoben kann, ohne die gesamte Einrichtung zu zerstören.
Wenn Du Dir einen Hund zulegen möchtest, mit dem Du regelmäßige Joggingrunden einlegen kannst, dann bist Du bei dieser Rasse nicht richtig. Ein Mastiff ist kein Sporthund und gehört eher zur gemütlichen Gattung. Für ausgedehnte und gemütliche Spaziergänge ist er aber sehr zu begeistern.
Auch als Familienhund ist er absolut geeignet, da er ausgeglichen und wachsam ist, ohne das Oberhaupt sein zu wollen. Gerade wenn Du viel Nähe zu Deinem Vierbeiner möchtest und Dir ausreichend Kuschelstunden wichtig sind, ist der sanfte Riese genau das richtige für Dich. Er liebt ausführliche Streicheleinheiten und lässt so einiges mit sich machen. Auch als Anfängerhund ist er gut geeignet aufgrund seines ausgeglichenen und sanften Wesens. Viel Erfahrung im Umgang mit Hunden, ist somit nicht zwingend erforderlich.

Ein sanfter Riese – Charakter und Erscheinung

Mit der beeindruckenden Größe und Statue, fällt der Mastiff sofort auf.

Mastiff Hund

Bild eines Mastiff

Hier ein paar kurze Daten:

Widerristhöhe: 80 cm aufwärts
Gewicht: im Durchschnitt 90 kg
Farben: Apricot, Rehfarben, gestromt

 

Typische äußere Merkmale sind der breite Kopf mit der schwarzen Maske, die bis zu den Ohren geht. Sie erinnert ein bisschen an einen Waschbären. Die Lefzen hängen runter, ebenso wie die großen Ohren, welche weit oben auf dem Kopf positioniert sind. Die Stirn ist faltig und die Augenlider schwarz umrandet. Das pflegeleichte Fell ist kurz und eng anliegend. An der leicht geschwungenen aber niedrig getragenen Rute ist das Fell ebenfalls kurz und dünn. Die Pfoten sind groß und schwer, womit sie fast an Tigertatzen erinnern.

Die Erscheinung wirkt insgesamt sehr massig und impulsiv, deswegen aber keinesfalls gefährlich!
Ein Mastiff hat einen traumhaften Charakter. So ist er sehr freundlich, was besonders im Bezug auf andere Menschen und Kinder gut ist. Bereits zu Kleinkindern kann er eine sehr enge Bindung eingehen. Nichts destotrotz ist er beschützend, ohne aber einen potenziellen Eindringling anzugreifen. Er würde ihn allenfalls stellen, damit er keinen Meter weiter vorankommt.
Durch das stolze und gelassene Wesen ist auch die Erziehung sehr einfach und angenehm. Die Kombination dieser Charakterzüge macht ihn zum perfekten Begleiter und treuen Freund. Die aufgeschlossene Art, macht es uns leicht mit ihm zu kommunizieren und zu arbeiten. Er ist kein Hund, der ständig versucht seinen Kopf durchzusetzen und die Oberhand zu gewinnen. Stattdessen legt er sich lieber noch mal eine Runde hin zum Dösen.



Ein Leben mit dem Mastiff

Mastiff Hund

glücklicher Mastiff

Die Lebenserwartung dieser Rasse liegt bei ca. 9 – 12 Jahren. Was für solche eine Größe beachtlich ist. Normalerweise werden so große Hunderassen gerade einmal zwischen fünf und sieben Jahre alt. Damit Du Deinen treuen Begleiter möglichst lange an der Seite hast, solltest du einige Dinge beachten, die für die Gesundheit von Vorteil sind.

Das wohl Wichtigste von allem ist die Ernährung. Du solltest immer auf ein qualitativ hochwertiges Futter achten. Egal ob Du Dich für Trocken, Nass oder sogar Barffutter entscheidest. In vielen Futtermitteln sind Unmengen an Getreide, Chemikalien, Aromen und andere Zusatzstoffe enthalten, die Deinem Hund auf Dauer schaden. Gerade bei großen Rassen ist es wichtig, auf Futter ohne Getreide zu achten, da es schlecht für Erkrankungen des Bewegungsapparates ist.
Achte auf gute Nahrungsergänzungen, die das abdecken, was über das Futter nicht gesichert ist. Solltest Du Deinem Mastiff rohes Fleisch füttern, dann verzichte auf Innereien wie Leber und Niere. Hierbei handelt es sich um Entgiftungsorgane. Dein Hund wird die Gifte direkt über die Nahrung wieder aufnehmen. Am besten ist eine gesunde Mischung aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Mineralstoffen. Mit einer guten Ernährung hast Du auch das Gewicht deines Hundes im Griff.
Jeder Hund braucht viel Bewegung. Gehe mindestens täglich zwei Stunden spazieren und lass ihn auch frei laufen. So kann er seinen Instinkten folgen. Hunde bauen viel Stress über Schnüffeln ab, daher ist das besonders wichtig.

 

Impfungen sind in bestimmten Fällen sehr wichtig, ab einem Alter von 7 Jahren wird aber davon abgeraten. Suche Dir einen Tierarzt, dem Du vertraust und der sich mit voller Hingabe um die Vierbeiner kümmert. Leider kommt es immer häufiger vor, dass Tieren Antibiotika verabreicht werden. Zuviel davon macht krank und schadet Deinem Mastiff. Das Wichtigste zum Schluss: Dein Hund muss glücklich sein. Denn glückliche Hunde bleiben Gesund und werden alt!

Mit dem Mastiff hast Du gute Chancen, denn die Rasse gilt allgemein als sehr robust und widerstandsfähig.
Wir haben für Dich noch ein paar Tipps woran Du erkennst, dass es Deinem Hund vielleicht nicht gut geht:

– Steht er plötzlich schlechter auf als sonst?
– Bleibt der Napf auf einmal voll?
– Zeigt sich eine Veränderung im Verhalten, z.B. Aggression?
– Zieht sich dein Hund merklich zurück, obwohl er sonst immer Nähe sucht?
– Schläft er sehr viel mehr?
– Wirkt das Fell stumpf und glanzlos?

Wenn Du auf diese Anzeichen achtest und entsprechen reagierst, kannst Du nichts verkehrt machen.

Die Geschichte und Herkunft

Der Mastiff ist auch bekannt als Old-English-Mastiff. Die Rasse stammt aus Großbritannien und eine ähnliche Gattung wurde bereits von den alten Römern als Kriegshunde gehalten. Die Vergangenheit ist als nicht allzu schön. Denn nach Erzählungen trotteten sie lange Zeit ein Leben als Kampfhunde. Sie wurden gehalten, um zu kämpfen. In blutigen Kämpfen gegen Bären und Löwen mussten sie sich durchsetzen. Danach wurde es nur ein wenig besser: lange Zeit lebten sie als Hof- und Wachhunde, waren unterernährt und im schlechten Zustand, da sich die Bauern das Futter nicht leisten konnten.
Fast wäre diese Rasse sogar ausgestorben. Heute findet man die Riesen häufig auch in der USA. In Deutschland hingegen trifft man sie immer noch sehr selten. Es gibt zwar mittlerweile viele Züchter, die auf die Rasse spezialisiert sind, unbekannt sind sie jedoch trotzdem.

Pflegeaufwand

Eine Eigenschaft, die dazu führt, dass Du vielleicht auch Deinen Fußboden etwas mehr als sonst pflegen musst, ist das Sabbern. Die großen Hunde neigen zum Speicheln und das ganz besonders dann, wenn es Futter gibt oder sie gestresst sind.
Durch das kurze, eng anliegende Fell ist die Fellpflege hingegen weniger aufwendig. Einmal pro Woche solltest Du Deinen Mastiff trotzdem bürsten. So können sich abgestorbene Haare lösen und die Haut wird massiert und durchblutet. In der freien Natur bürsten Gestrüpp und Äste das Fell. Mehr Sorgfalt hingegen benötigst Du bei den empfindlichen Falten im Kopfbereich haben. Hier setzen sich gerne Dreck und Parasiten fest, was wiederum zu Infektionen und Entzündungen führt.

Auch die Ohren und das Zahnfleisch sollten regelmäßig überprüft werden, um zu schauen, ob Parasiten oder Entzündungen

Mastiff Hund beim Spielen

Mastiff beim Spielen

vorhanden sind. Sollte Dein Mastiff entzündetes Zahnfleisch haben, dann kannst Du davon ausgehen das ihm das Schmerzen beim Fressen bereitet und ein Tierarztbesuch steht an. Generell sollest Du, wenn Du auf einen guten Futterzustand achtest, allerdings nicht beim Tierarzt sein.
Je nachdem wie deine Einstellung zum Thema impfen ist, musst du für die Impftermine regelmäßig den Tierarzt aufsuchen. Bitte beachte, dass Tierarztkosten schnell in die Höhe steigen können.Nun fragst Du Dich sicherlich, wie viel Futter solch eine große Rasse benötigt. Natürlich kommt das ganz auf die Fütterung an. Das heißt, es ist ein Unterschied, ob Du Nass, trocken oder Barf fütterst. Um Dir aber einen kleinen Anhaltspunkt zu geben, haben wir für Dich die wichtigsten Infos.

Du kannst bei einem Gewicht von ca. 90 kg, von einer täglichen Fleischmenge von 800 Gramm ausgehen. Trockenfutter benötigst Du in einer Menge von 1,2 kg. Monatlich kommt so also eine stattliche Menge von 60 Kilogramm Trockenfutter zusammen. Solch eine Menge an Futter hat natürlich auch seinen Preis, das solltest du bedenken. Und da Du Deinem Vierbeiner kein schlechtes Futter geben möchtest, kommen monatlich schnell zwischen 150 – 200 EUR Futterkosten zusammen.



Die Erziehung

Jeder Hund sollte eine gute Erziehung genießen. Ein wichtiger Merksatz lautet: ohne Beziehung, keine Erziehung.
Durch die beachtliche Größe des Mastiff ist es umso wichtiger, dass Dein Hund gut auf Dich hört. Anspringen und anrempeln können sonst sehr schnell sehr unangenehm werden.
Das bedeutet, dass Du zu Deinem Mastiff unbedingt eine gute Bindung haben solltest. Ohne Bindung kannst Du von keinem Hund verlangen, dass er Deinen Anweisungen folgt und Dir gerne gehorcht. Durch bestimmte Vertrauensspiele kannst Du die Bindung stärken. Dazugehören unter anderem Übungen, bei denen Dein Hund unter Deinen Beinen durchgehen muss. Mit Futter kannst Du ihn locken. Dein Hund lernt auf diese Weise, dass er Dir vertrauen kann und Du ihm Schutz bietest.
Nicht viel unwichtiger ist eine gute Sozialisierung. Die Sozialisierung wird Deinen Hund für den Rest seines Lebens prägen. Achte darauf, dass er möglichst viel Kontakt mit anderen Hunden, Katzen, Menschen, Autos, etc. hat. So machst Du ihm das spätere Leben viel leichter.

An sich ist die Erziehung dieser Rasse jedoch einfach. Setze Deinem Mastiff klare und definierte Ziele. Er wird es schnell verstehen und gerne umsetzen. Besonders mit Leckerlies lassen sich gute Trainingseinheiten aufbauen. Lobe Deinen Hund für alles was er richtig macht und bleibe stets konsequent. Es wird immer wieder vorkommen, dass es nicht so läuft, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Dann ist es wichtig die Geduld zu behalten. Verfällst Du in Stress und wirst frustriert, spüren unsere feinfühligen Begleiter das sofort und werden ebenfalls gestresst sein. Das Allerwichtigste für die Hundebesitzer ist vermutlich, dass der Hund stubenrein ist. Sollte das nicht der Fall sein, weil Du Dir z.B. einen Welpen geholt hast, dann heißt es erst mal ganz viel frische Luft! Die ersten Wochen solltest Du so oft wie möglich mit deinem Hund raus gehen, das bedeutet auch nachts. Erledigt Dein Tier draußen sein Geschäft, dann lobst Du es dafür. Ein Hund lernt so sehr schnell, dass es richtig und gut ist, sein Geschäft draußen zu erledigen. Es wird nicht ausbleiben, dass auch mal im Haus was daneben geht. Nimm es Deinem Vierbeiner nicht übel, denn er weiß es noch nicht besser. Um das zu vermeiden, achte auf ganz bestimmte Anzeichen. Fängt der Welpe plötzlich an zu winseln und läuft nervös durch die Zimmer? Dann schnell Leine ran und raus mit ihm. So lernt er, dass Du Gassi gehst, wenn er sich bemerkbar mach.

Wenn Du noch keine Erfahrung mit den vielen Themen der Hundeerziehung hast, kannst Du Dir natürlich einen Hundetrainer zur Seite nehmen. Mit Welpengruppen und Einzelstunden wird die Erziehung erleichtert.

Ein Mastiff ist Besonders

Was zeichnet einen Mastiff aus? Das können wir Dir einfach beantworten. Seine Gelassenheit und grenzenlose Treue! Kaum ein Hund hat einen so tollen Charakter und sanftes Wesen. Er ist der perfekte Begleiter für Familien durch sein geringes Aggressionspotenzial. Er lässt sich viel gefallen, bevor er darauf reagiert. Er ist bereits zu Kleinkindern sehr gutmütig und geht fast mütterlich mit ihnen um. Da ist es nicht verwunderlich, dass die sensible Rasse oft als Therapiehund genutzt wird. Sie werden im Umgang mit behinderten Kindern, Erwachsenen oder auch bei psychischen Erkrankungen eingesetzt.
Selbst unter stressigsten Bedingungen behält der Mastiff immer die Ruhe und den Überblick. Besonders im Umgang mit größeren Familien ist das sehr wertvoll. Wenn er Gefahr wittert, wird er niemals übereifrig und zu schnell reagieren. Der Mastiff ist ein Beobachter. Erst nachdem er die Situation zu 100 % einschätzen kann, wird er darauf reagieren. Die Gefahr eines überschnellen Angriffes ist nicht gegeben.
Bitte lass Dich nicht dadurch verunsichern, dass der Mastiff aufgrund seiner Größe und Masse als Rassehund gelistet ist.

Zucht & Vermehrung

Mastiff Hundwelpen

Mastiff Hundewelpen

Wenn Du den Mastiff bereits so in Dein Herz geschlossen hast, das Du darüber nachdenkst ihn zu züchten, dann bekommst Du von uns ein bisschen Hintergrundwissen.

Das aller Wichtigste natürlich ist, dass Du zur Zucht immer komplett gesunde Tiere nutzt. Es wäre nicht auszudenken was passiert, wenn lauter kleine kranke Welpen zur Welt kommen. Also achte darauf, dass Du wirklich sicher sein kannst, dass keine Krankheiten bestehen, die womöglich vererbbar sind.
Außerdem solltest Du über ausreichend Platz verfügen. Sind die kleinen erst mal da, braucht das Muttertier einen abgeschiedenen, großen Platz um die Welpen in Ruhe aufzuziehen. Ein ganzes Rudel Welpen benötigt viel Aufmerksamkeit und Aufsicht, auch wenn die Mutter fast alles alleine erledigt. Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass eine Zucht sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Besonders dann, wenn Du es nicht nur nebenbei als Hobby machen möchtest.
Auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Die kleinen Welpen benötigen eine Erstversorgung beim Tierarzt und sollten entwurmt, geimpft und gechipt sein. Dieses Geld musst Du vorlegen, bevor Du es durch den Verkauf wieder in die Kasse bekommst. Eventuell macht es Sinn, in einen Züchterverband einzutreten. Sie geben Dir die nötigen Informationen, die Du eventuell noch brauchst und stehen Dir mit Rat und Tat zur Seite. Im Zuchtbereich gibt es viele Vorschriften, die es zu beachten gilt. Auch hier steht Dir der Verein als Wissensquelle zur Seite.
Um ungewollte Deckungen zu vermeiden, werden Rüde und Hündin zur läufigen Zeit getrennt gehalten. Es wäre unverantwortlich jede Läufigkeit der Hündin auszunutzen, um erneut Welpen zu bekommen.

Rassevergleich

Solltest Du immer noch überlegen, ob der Mastiff der richtige Hund ist, dann geben wir Dir noch ein paar Vorteile gegenüber anderen Hunderassen.

Vergleich mit der Französischen Bulldogge 

Nehmen wir zum Beispiel die Französische Bulldogge. Sie ist um einiges kleiner als der Mastiff, aber momentan sehr beliebt. Leider neigt diese Rasse, gerade aufgrund der hohen Nachfrage, mittlerweile zu vielen zuchtbedingten Krankheiten. Die Französische Bulldogge leidet zunehmend an Behinderungen der Atmung, was für den Hund sehr unangenehm ist. Zum anderen ist sie sehr Hitzeempfindlich. Im Sommer musst Du immer auf einen kühlen Platz achten, da der Hund sonst schnell überhitzt und es eventuell zu einem Kreislaufzusammenbruch kommt. Ein Mastiff hingegen ist wesentlich robuster und nicht so anfällig für Krankheiten. Außerdem gilt die Französische Bulldogge als sehr stur und dominant, was die Erziehung erheblich schwieriger gestaltet.

Vergleich mit dem Chow Chow

Eine ebenfalls sehr bekannte Rasse ist der Chow Chow. Im Vergleich zum Mastiff benötigt er viel Fellpflege. Das Fell reinigt sich nur schwer selber und so ist man gerade zu Zeiten des Fellwechsels und im Winter viel mit bürsten beschäftigt. Der Mastiff hingegen hat durch sein dünnes, kurzes Fell kaum Pflege nötig. Auch hier haben wir wieder einen großen Unterschied im Charakter. Der Chow Chow ist einer der schwierigsten Charaktere unter den Hunderassen, da er sehr selbstständig ist und sich nur ungerne etwas sagen lässt.

Vergleich mit dem Chihuahua

Als letzten Vergleich nehmen wir den wohl kleinsten Vertreter unter den vielen Hunderassen: den Chihuahua. Der kleine und besonders süße Hund ist natürlich sehr beliebt. Gerade die Frauenherzen erobert er meist im Sturm. Allerdings täuscht die Größe, denn auch der Chihuahua hat seinen eigenen Kopf und setzt diesen gerne durch. Der Mastiff wirkt natürlich im direkten Vergleich auch viel beschützender und ernster. Vor einem kleinen Chihuahua lässt sich kein Einbrecher zurückschrecken.

Wie Du siehst, bietet der Mastiff viele Vorteile im Vergleich zu anderen Rassen und ist ein wahrer Traumhund. Solltest Du Dich für ihn entschieden haben, wirst Du das nicht bereuen und einen Begleiter für eine gemeinsame und schöne Zeit gefunden haben.
Der Hund ist ein Begleiter, der selbst im schlimmsten Sturm seinem Menschen zur Seite steht.