Mops

Inhaltsverzeichnis

1. Ein idealer Familien- und Gesellschaftshund

2. Kompakt, faltig, Kulleraugen – Das Erscheinungsbild

3. Lebenserwartung

4. Die Geschichte dieser Hunderasse

5. Die Erziehung

6. Alles andere als gewöhnlich – Die Besonderheiten

7. Zur Zucht

8. Vergleich mit anderen Hunderassen



Der Mops – Ein idealer Familien- und Gesellschaftshund

Der Mops zählt nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit zu den beliebtesten Hunderassen. Das hat auch gute Gründe, denn diese Rasse weist Wesenszüge auf, die nur selten in dieser Ausgeprägtheit bei anderen Hunden zu finden ist. Er ist stark auf seine Bezugsperson fokussiert, sehr anhänglich, verschmust und fröhlich. Als klassischer Gesellschafts- und Begleithund besitzt er einen bestechenden Charme und ist mit ausreichend Intelligenz gesegnet, um sich schnell in der Welt des Menschen zurechtzufinden und die grundlegenden Regeln zu lernen. Sein angenehmes, freundliches und verspieltes Wesen macht ihn zu einem äußerst treuen und alltagstauglichen Begleiter. Möpse haben keinen besonders ausgeprägten Bewegungsdrang und haben einen zutraulichen und ausgeglichenen Charakter, wodurch er auch ideal in der Stadt gehalten werden kann.

 

All diese Eigenschaften machen den Mops zu einem idealen Familienhund, denn Kindern begegnet er mit äußerster Geduld. Er ist körperlich sehr robust und Aggressionen sind ihm im Normalfall fremd, weshalb er auch für sehr kleine Kinder ein optimaler Spielgefährte ist. Auch mit Katzen und anderen, kleinen Tieren verträgt er sich gut, doch seine liebste Gesellschaft ist der Mensch. Menschen, die aufgrund von Alter oder Krankheit in der Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, werden mit einem Mops ebenfalls eine gute Wahl treffen, denn er ist selbst eher faul. Hier sollte jedoch auf eine angemessene Fütterung geachtet werden, damit der Hund nicht übergewichtig wird.

Seine Intelligenz und Lernbereitschaft macht ihn zu einem geeigneten Hund für Menschen, die gerne eine bestimmte Ausbildung oder Hundesport mit ihm machen wollen. Hierbei sollte jedoch auf die Bedürfnisse und die Kondition des Mopses Rücksicht genommen werden, denn durch seinen kompakten Körperbau und die relativ kurzen Beine sind nicht alle Sportarten für ihn geeignet. Auch als Ersthund für Anfänger ist der Mops gut geeignet, da er Grenzen schnell akzeptiert und seiner Bezugsperson gefallen will. Die kleinen Clowns sind also wahre Allrounder, die sich in jeder liebevollen Umgebung wohl fühlen.

Kompakt, faltig, Kulleraugen – Das Erscheinungsbild des Mopses

mops Hund beim Sitzen

mops

Nachdem es den Mops bereits seit rund 2000 Jahren gibt, hat sich auch sein äußeres Erscheinungsbild im Laufe der Jahre immer wieder verändert, um dem aktuellen Geschmack und dem Zuchtziel zu entsprechen. Er wurde aus doggenartigen Hunden gezüchtet und gehört demnach zu den Molossern , ist also trotz seiner geringen Größe ein Verwandter der Dogge. Sein Normalgewicht beträgt zwischen 6 und 8 kg – wobei der bewegungsunfreudige und stets hungrige Mops stark zu Übergewicht neigt – und er hat eine Schulterhöhe von ca. 32cm.

Nachdem die Züchtungen der letzten Jahrzehnte immer mehr auf komplett flache Nasen zielten, bekamen die Möpse schwere Atemprobleme und mussten nicht selten deswegen operiert werden. Außerdem waren die damals geforderten, stark hervorstehenden Augen besonders anfällig für Verletzungen und Entzündungen und die übertrieben gezüchteten Nasenfalten bargen ein erhöhtes Risiko für Hautprobleme und Parasiten. Diese Qualzuchten wurden stark von Tierschützern kritisiert, worauf der FCI im Jahr 2010 den Rassestandard geändert hat und seitdem wieder auf längere Nasen und weniger hervorstehende Augen setzt.

Diese Kriterien machen einen Mops aus:

– Kurzer, kompakter, quadratischer und muskulöser Körperbau
– Breiter Brustkorb
– Gerader Rücken
– Verhältnismäßig großer, runder Kopf mit deutlich ausgeprägten Stirn- und Nasenfalten
– Glattes, kurzes, glänzendes Fell in den Farben schwarz, silbergrau oder beige
– Schnauze, Augen, Strich am Rücken und Muttermale schwarz
– Leichter Vorbiss im Unterkiefer
– Kleine Ohren, die entweder als sog. Knopfohren oder Rosenohren ausgebildet sind
– Hoch angesetzte, über die Hüfte eingerollte Rute
– Kurze Nase mit großen, geöffneten Nasenlöchern
– Große, dunkle, runde Augen, die ein wenig hervorstehen
– Kurzer, stumpfer, quadratischer Fang



Wie du deinem Mops ein langes und gesundes Leben bescherst

Der Mops hat eine durchschnittliche Lebenserwartung von 13 bis 15 Jahren. Die Mopsgesundheit wird dabei maßgeblich davon beeinflusst, wie er gefüttert und bewegt wird, denn Übergewicht ist nicht nur schlecht für die Gelenke, sondern belastet auch Herz und Kreislauf. Dies kann vor allem bei älteren Hunden zu gesundheitlichen Problemen führen. Daher ist es besonders wichtig, den Mops mit artgerechtem und gesundem Futter zu versorgen. Möpse haben kleine Mägen, keine Verdauungsenzyme im Mund und im Erwachsenenalter hundetypisch einen nur sehr niedrigen Bedarf an Kohlehydraten. Füttere deinen Mops daher besser drei Mal am Tag mit kleineren Portionen und achte darauf, dass die Menge an seine körperliche Betätigung angepasst ist. Die beste Vorsorge gegen Übergewicht sind ausgedehnte Spaziergänge und intensive Spieleinheiten!

Es gibt eine große Auswahl an möglichen Futtermitteln, die sich in der Qualität stark unterscheiden. Das richtige Futter hat einen hohen Fleischanteil und enthält weder Getreide noch sogenannte EWG-Zusatzstoffe. Du kannst an deinem Mops erkennen, ob du ihm ein für ihn passendes Futter gibst, wenn du ihn aufmerksam beobachtest: Bekommt er Blähungen oder riecht er unangenehm aus dem Mund, solltest du zu einem anderen Produkt greifen. Außerdem können durch falsches Futter die Augen stark verkleben.

Füttere deinen Mops niemals „vom Tisch“. Denn unsere Nahrung ist oft zu fettig, kohlehydratreich und zu stark gewürzt, um vom Hund richtig verdaut zu werden. Menschennahrung kann dem Mops schaden! Außerdem sollte das Futter immer Raumtemperatur haben – Also niemals direkt aus dem Kühlschrank füttern.

Des Kaisers neuer Mops – Die Geschichte dieser Hunderasse

Mops Hund unter einer Decke

Mops

Wie bereits weiter oben erwähnt, ist der Mops eine sehr alte Hunderasse. Der älteste Existenznachweis ist ca. 2.000 Jahre alt und stammt aus China. Dort wurde die Haltung dieser Rasse als exklusives Privileg angesehen, das nur den Kaisern vorbehalten war, weshalb der Mops auch „Kaiserhund“ genannt wird. Er durfte nur von ihnen berührt werden und galt als besonders wertvolle Kreatur. Chinesische Gelehrte sahen in den Stirnfalten der Hunde das Schriftzeichen für „Prinz“, wodurch er zu einem Glückssymbol wurde. Außerdem stand der Mops für Treue, Disziplin und Mut. Möpse waren im alten China so wertvoll, das ihr Diebstahl sogar mit dem Tod bestraft wurde.

Nur wenn ein Mopswelpe nicht zur Zucht geeignet war, wurde er zu unglaublich hohen Preisen an das Volk verkauft, für die der Mops als Teil der Kaiserfamilie so etwas wie ein Statussymbol war. Außerdem war er ein beliebtes Geschenk an andere Adlige und Würdenträger aus anderen Teilen der Welt, da er wie kein anderes Geschenk Wertschätzung ausdrückte. So kam der Mops schließlich im 16. Jahrhundert in das holländische Königshaus, von wo aus er rasch ganz Europa eroberte. Schon bald etablierte die Hunderasse sich als Salon- und Schoßhund von reichen Damen, wodurch der Mops zum „Modehund“ wurde. Auch die englische Königin Queen Victoria war von den kleinen Hunden begeistert und begann, sie zu züchten. Insgesamt hielt die Monarchin selbst 38 Möpse. Von England aus eroberte die Rasse ab 1900 die ganze Welt.

Die adelige Geschichte des Mopses findet sich auch in vielen Kunstwerken des Mittelalters wieder. So tauchen Möpse immer wieder in Fresken, oder mit ihren adligen Haltern auf Portraits auf, wie z.B. auf dem von Madame Elisabeth von Frankreich von Francois-Hubert Drouais oder auch im Selbstportrait des Malers William Hogarth.

Mopspflege richtig gemacht

 

Die Pflege des Mopses ist durch sein kurzes Fell nicht sehr aufwändig. Es reicht, ihn einmal wöchentlich mit einer weichen Bürste oder mit einem Noppenhandschuh zu bürsten, um ausgefallene Haare und Schmutz zu entfernen. Baden sollte man einen Mops nur im Ausnahmefall und ausschließlich mit unparfümiertem Hundeshampoo, denn es zerstört den natürlichen Hautschutz des Hundes. Besonderes Augenmerk sollte man auf die Zwischenräume der Hautfalten legen, da sich hier besonders leicht Schmutz und Futterreste ansammeln und die Haut reizen können. Diese können mit einem feuchten Tuch ausgewischt werden.

 

Im Winter bietet das kurze Fell nur wenig Schutz vor Kälte, weshalb es sich empfiehlt, dem kleinen Kerl für längere Spaziergänge einen kuscheligen Hundemantel oder –Pulli überzuziehen. Außerdem sollte man die empfindlichen Pfoten vor dem Streusalz schützen, da es die Haut stark reizt und zu schlimmen Entzündungen, offenen Stellen und damit Schmerzen führen kann. Hier hilft das Einreiben mit Pfotenwachs oder entsprechende Schühchen, die es in jedem Zoohandel gibt.

 

Die Augen und Ohren des Mopses sollten regelmäßig untersucht und bei Bedarf gesäubert werden. Hierfür sollte man ebenfalls nur ein feuchtes Tuch verwenden, auf gar keinen Fall sollte man mit Wattestäbchen in die Ohren fahren, da man so das Trommelfell des Hundes beschädigen kann. Für die richtige Zahnpflege sorgen Kauknochen und spezielles Trockenfutter. Die Krallen muss man in der Regel nicht schneiden, aber man sollte gelegentlich einen Blick auf die fünfte Kralle werfen, da diese sich beim Laufen nicht selbst abschleift. Wird sie zu lang, kann sie einwachsen und dem Mops starke Schmerzen bereiten. In diesem Fall kann der Tierarzt sie entsprechend einkürzen.

Wie jede andere Hunderasse benötigt der Mops einmal jährlich Impfungen vom Tierarzt gegen Leptospirose, Hepatitis, Parvovirose, Staupe und – je nach Region – Tollwut. Außerdem sollte der Hund regelmäßig entwurmt werden.

Die Erziehung eines Mopses



Im Normalfall lernt ein Mops sehr schnell die Grundkommandos und hält bei konsequenter Erziehung auch brav seine Grenzen ein. Diese sollte möglichst früh beginnen, denn wie beim Menschen ist die Kindheitsphase prägend für das weitere Leben. Hunde entwickeln sich in den ersten Lebenswochen viel schneller als Menschenkinder, weshalb man ruhig schon in der 12. oder 13. Lebenswoche mit den ersten, spielerischen Lektionen beginnen sollte.

 

Mops Welpen brauchen viel Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung, damit sich eine enge Bindung zum Menschen aufbauen kann. Diese ist die Voraussetzung für eine reibungslose und erfolgreiche Erziehung. Fördere das kleine Mopsgehirn schon früh durch gemeinsames Spielen, das schult auch seine sozialen Verhaltensweisen. Außerdem ist es wichtig, den Welpen gut auszulasten und ihn viel zu bewegen, denn ein fitter Welpe wird später weniger Gefahr laufen, antriebslos und faul zu werden.

 

Um den kleinen Mops zur Stubenreinheit zu erziehen, braucht es wie bei jedem anderen Hund etwas Geduld und Nachsicht. In der Regel wollen Hunde ihr Revier sauber halten, doch es braucht schon etwas Nachhilfe, damit er versteht, wo er sein Geschäft machen soll. Gehe alle zwei Stunden mit dem Welpen nach draußen und gib ihm genügend Zeit, bis er von allein sein Häufchen oder seine Lacke macht. Durch begeistertes Lob wird er schnell verstehen, dass er etwas richtig gemacht hat.

 

Ein zufriedener und ausgelasteter Mops wird selten bis nie auf die Idee kommen, etwas kaputt zu machen oder an deinen Möbeln zu kauen. Solltest du ihn dennoch einmal dabei erwischen, mache ihm streng – aber nicht aggressiv – klar, dass sein Verhalten unerwünscht ist und zeige ihm eine Alternative (z.B. ein Spielzeug oder einen Kauknochen).

 

Der Besuch einer Hundeschule ist nicht nur für dich selbst lehrreich, sondern garantiert dem Mops auch ausreichend Kontakte mit anderen Hunden, was für seine Sozialisierung förderlich ist.

Alles andere als gewöhnlich – Die Besonderheiten von Möpsen

Ein Mops ist ein ganz besonders, kleines Wesen – Das war auch schon den Chinesen vor 2.000 Jahren klar. Sein Charakter ist in der Hundewelt einzigartig und sein Aussehen unterscheidet ihn stark von anderen Rassen. Unter vielen anderen, positiven Aspekten seines Charakters ist der wohl am meisten herausragende Punkt sein friedliches und fröhliches Wesen. Er hat keinerlei aggressives oder bösartiges Verhalten in sich und ist stets guter Laune. Auch seine ausgeprägte Sensibilität hebt ihn von anderen Hunderassen ab: Er nimmt Stimmungen und Stimmungsschwankungen der Menschen wahr und kann entsprechend klug darauf reagieren. Dies ist nicht zuletzt auf seine Herkunft als Gesellschaftshund zurückzuführen.

Weitere Wesenszüge, die den Mops zu etwas Besonderem machen, sind seine Engelsgeduld, die ihn auch für sehr kleine Kinder geeignet macht und seine ausgesprochene Verträglichkeit mit allen Lebewesen. Dennoch bevorzugt er die Gesellschaft von Menschen vor allen anderen Tieren. Andere Hunde – besonders andere Rassen – interessieren ihn eher weniger. Hier ist er auch im Verständnis nicht so eloquent wie beim Menschen: Er kann ihm entgegengebrachte Aggression oft nicht deuten, was in Kombination mit seinem mutigen Wesen dazu führen kann, dass er Gefahrensituationen nicht richtig einschätzen kann.

Auch seine Art zu kommunizieren ist einzigartig und für viele Menschen etwas gewöhnungsbedürftig. Denn der Mops bellt nur wenig, er macht sich lieber über Grunzen bemerkbar. Dieses wird fälschlicherweise oft auf die kurze Nase und die Atembeschwerden zurückgeführt, dabei ist das Grunzen ein rassetypisches Mittel, um sich seinem Umfeld mitzuteilen. Die Mimik des Mopses ist im Vergleich zu anderen Rassen besonders lebhaft und kann sogar menschlich wirken.

Mops mit Stammbaum – Zur Zucht von Möpsen

Mops Hundewelpen kuckt hervor

Mops Hundewelpen

Willst du dir einen Mops direkt von Züchter kaufen solltest du darauf achten, dass dieser die Welpen entsprechend geimpft hat und ihnen eine artgerechte Haltung zukommen lässt. Oft zahlt man bei seriösen Züchtern einen höheren Preis, der durch die notwendige Stammbaumanalyse vor der Kreuzung, einen höheren Aufwand für die artgerechte Haltung und Tierarztkosten zustande kommt.

Die Rassestandards von Möpsen wurden immer wieder sehr kontrovers diskutiert, nachdem die extrem kurze Nase des Mopses oft zu Atemproblemen führt und früher oder später operiert werden muss. Außerdem wurden die Augen des Mopses noch bis vor kurzem leicht vorstehend gezüchtet, was Verletzungen begünstigt und heute nicht mehr erwünscht ist. Verantwortungsvolle Züchter orientieren sich daher an Tierschutzrichtlinien und nicht an – mittlerweile überholten – Rassestandards, die zu gesundheitlichen Problemen führen.

Ein guter Züchter kennt seine Welpen und wird entsprechend abschätzen können, welcher davon am besten zu dir passt. Außerdem wird er sich ausreichend Zeit nehmen, deine Fragen zur Haltung, Gesundheit, Ernährung und Erziehung des Mopses zu beantworten. Sein primäres Anliegen sollte es sein, dich und die Umstände, in die du den Welpen holen willst, kennenzulernen. Denn nur so kann er abschätzen, ob du ihm ein gutes Zuhause bieten wirst. Hast du das Gefühl, dass der Züchter mit den Welpen bloß Geld machen will, solltest du dir einen anderen suchen.

Ein Welpe sollte mindestens 12 Wochen alt sein, bevor er von seiner Mutter getrennt wird. So wird sichergestellt, dass er die grundlegenden Verhaltensweisen von seiner Mutter lernen kann und kräftig genug ist, um Futter- und Umfeldwechsel zu verkraften.

Der Mops im Vergleich

Verlgeich mit dem Havaneser

Im Vergleich zu anderen kleinen Hunderassen ist der Mops pflegeleicht, uneingeschränkt alltagstauglich und verhältnismäßig anspruchslos. Ein Havaneser z.B. ist wesentlich bewegungsfreudiger und durch sein langes, zotiges Fell auch viel pflegeintensiver. Außerdem neigen die kleinen Artgenossen dazu, viel zu kläffen, was der Mops fast gar nicht tut. In Sachen Sensibilität sind sich diese beiden Rassen jedoch sehr ähnlich: Sie können die Stimmungen von Menschen sehr gut deuten, allerdings reagiert ein Havaneser viel eher mit Sturheit auf strenge oder zu laute Worte als ein Mops.

Vergleich mit dem Chihuahua

Vergleicht man den Mops mit dem Chihuahua, fällt einem ein gravierender Unterschied sofort ins Auge: Der Chihuahua ist zwar kleiner, besitzt dafür aber eine gehörige Portion Temperament. Da Chihuahuas sehr empfindlich und fragil sind, eignen sie sich kaum für kleinere Kinder und können auch schon mal zuschnappen, wenn es ihnen zu viel wird, oder sie sich in eine Ecke gedrängt fühlen. Wo der Mops entspannt und freundlich ist, wird der Chihuahua, der ebenfalls sehr auf seinen Menschen geprägt ist, schnell auch mal eifersüchtig. Wird er gut sozialisiert, erzogen und ausgelastet, ist allerdings auch der Chihuahua ein sehr freundliches Kerlchen, dem jedoch die grundlegende Gelassenheit des Mopses fehlt. So kann ein unzufriedener Chihuahua auch zu Nervosität und Kläffen neigen.

Vergleich mit der französischen Bulldogge

Optisch ist der Mops der französischen Bulldogge sehr ähnlich. Da diese aber ursprünglich nicht als Begleit- und Gesellschaftshund, sondern für Hundekämpfe gezüchtet wurde, weisen sie große Unterschiede im Wesen auf. Die eingekreuzten Terrier machen die Bulldogge eher stur und eigenwillig. Außerdem ordnet sich die französische Bulldogge weniger leicht hinter einem Rudelführer ein als der Mops, sie will gerne selbst das Sagen haben. Dafür ist sie aber wesentlich aktiver und bewegungsfreudiger und besitzt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Im Vergleich mit dem Mops ist diese Rasse auch eher bereit, Aggressionen zu zeigen – Was aber mit entsprechend früher Sozialisierung und guter Erziehung leicht in den Griff zu bekommen ist. Die französische Bulldogge ist also etwas schwieriger im Umgang, dafür aber auch aktiver und bewegungsfreudiger.