Havaneser

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

2. Für wen ist er geeignet?

3. Die Herkunft und Geschichte

4. Das Wesen

5. Das Erscheinungsbild

6. Krankheitsbilder

7. Die Zucht

8. Im Vergleich zu anderen Hunderassen



Havaneser – Allgemeines

Klein, süß anzusehen und mit einem großen Herzen sowie viel Bedarf an Streicheleinheiten ausgestattet, erobern Havaneser die Herzen von uns im Sturm. Die niedlichen Hunde mit den großen Knopfaugen sind äußerst charmant und wissen ganz genau, wie sie ihre Menschen um den Finger wickeln können.

Aber unterschätzen sollte man diese charmanten Südländer doch auf keinen Fall, denn sie sind äußerst pfiffig, lernen gern und schnell und sind dazu auch noch richtig lebhaft. Wer also denkt, mit einem Havaneser einen süßen Hund für die Handtasche zu halten, wird schnell merken, dass diese tolle Rasse weitaus mehr fordert und natürlich auch verdient.

Wer sich allerdings darüber bewusst ist, dass auch die süßen Havaneser alle Bedürfnisse eines Hundes haben, wird mit ihnen sehr viel Spaß haben. Sie schließen ihren Menschen schnell ins Herz, sind äußerst anhänglich und vor allem zu jeder Zeit ein treuer Freund. Verlangen tun sie dafür im Gegenzug nicht viel! Ob in der Wohnung oder im Haus mit Garten gehalten – Havaneser fühlen sich überall wohl und passen sich gut an.

Für wen ist der Havaneser geeignet?

Der Havavaneser ist ein toller Familienhund. Der kleine, intelligente Hund liebt Kinder, spielt gern und ausdauernd und ist mit viel Geduld gegenüber den Kleinen ausgestattet. Egal, was die Kinder auch aushecken, der Havaneser ist mit Begeisterung dabei. Trotz seiner eher geringen Größe ist er sehr bewegungsfreudig und sollte daher auch dementsprechend ausgelastet werden.Sind keine Kinder im Haus, sind lange Spaziergänge und vielleicht sogar Hundesport eine tolle Alternative, um dem quirligen Wesen des Havanesers gerecht zu werden. Und natürlich sind Zeiten für das gemeinsame Spiel sehr wichtig.

Havaneser werden auch gern als Stadthunde gehalten, sind auch für Singles und Paare ohne Kinder ein toller Begleiter. Allerdings sollte man sich überlegen, ob man Beruf und Hund miteinander vereinbaren kann, denn der Havaneser ist kein Hund, der gern allein bleibt. Er braucht seine Menschen um sich herum, um glücklich zu sein.

Auch für ältere Menschen, die gern noch ausgiebige Spaziergänge unternehmen, sind die Havaneser tolle Begleiter. Sie passen sich ihrer Umgebung nahezu perfekt an und genießen es auch, wenn sie stundenlange Kuscheleinheiten genießen können und somit ihrem Ruf als Schoßhund gerecht werden.

Der Havaneser passt also zu fast jedem, der sein Leben wirklich mit einem Hund teilen möchte und nicht stetig für mehrere Stunden außer Haus und somit von dem kleinen Vierbeiner getrennt ist.

Die Herkunft und Geschichte des Havanesers

Wo der Havaneser wirklich herkommt, ist noch nicht ganz geklärt. Im Allgemeinen gibt es zwei Geschichten, die seine Herkunft beschreiben. Zum einen sagt man, dass der Havaneser aus dem westlichen Mittelmeerraum stammt – ähnlich wie die Malteser, Pudel und andere Kleinhunde.
Havaneser Hund beim Sitzen

Havaneser

Über spanische Seefahrer (in einigen Berichten ist auch von italienischen die Rede), gingen die Hunde auf große Reise und gelangten nach Kuba. Dort eroberte die schöne Hunderasse schnell die Herzen der Menschen. Er war so beliebt, dass man ihn sogar als eigenständige Rasse ansah und gleich nach der Hauptstadt Kubas (Havanna) benannte.

Andere Geschichten, die man allerdings immer seltener hört, geben Kuba als Ursprungsland für den Havaneser an. Das mag darauf zurückzuführen sein, dass er dort erstmals wirklich als eigenständige Rasse angesehen wurde. Viel wahrscheinlicher ist also, dass der kleine Hund mit den Seefahrern kam und das Land auf seine ganz eigene Art eroberte.

Wie so viele andere Kleinhunde, war der Havaneser im 18. und 19. Jahrhundert vor allem bei den adligen und wohlhabenden Familien auf Kuba beliebt. Man sah ihn als eine Art Status-Symbol und die Damen des Hauses schmückten sich mit ihm als Schoßhündchen. So wurde er größtenteils als Accessoire angesehen und blieb den reichen Familien vorbehalten. Im 20. Jahrhundert änderte sich das allmählich und er wurde als Familienhund auch immer öfter außerhalb der privilegierten Kreise gehalten.

Im Gegensatz zu vielen anderen Hunderassen musste sich der Havaneser nie beweisen oder für seine Existenz arbeiten. Er war weder als Wach- noch als Jagdhund im Einsatz und diente einzig dem Zwecke, Freude zu verbreiten, die Familien zu begleiten oder als hübsches Accessoire für eine adlige Dame zu dienen. Die Eigenschaften, die er aus dieser Zeit mitgenommen hat, sind auch heute noch im Havaneser zu finden und tragen zu seiner großen Beliebtheit bei.

Leider hielt sich die Begeisterung für den kleinen Gesellschaftshund nicht über die Jahrhunderte und so war die ursprüngliche Blutlinie der Havaneser auf Kuba für einige Jahrzehnte ausgestorben.

Glücklicherweise gelang es jedoch einigen kubanischen Flüchtlingen während der Kennedy-Ära ihre treuen, vierbeinigen Freunde mit nach Amerika zu nehmen. Dort wurde Dorothy Goodale, eine engagierte Züchterin, auf die kleinen und überaus hübschen Hunde aufmerksam und mit viel Mühe kaufte sie einige Exemplare der Rasse auf.

Ihren Bemühungen ist es zu verdanken, dass die Zucht der Havaneser in der Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wieder aufgenommen wurde. Schon 1980 schafften dann erste Hunde aus den Zuchten den Wechsel nach Europa und in Deutschland gab es 1982 den ersten verzeichneten Wurf dieser tollen Hunderasse.

Ebenso wie in Europa, war man auf der ganzen Welt von dieser charmanten Rasse begeistert und so fanden sich schnell Züchter und Liebhaber, die sich dem Erhalt und der Verbreitung der tollen Hunde annahmen. Auch heute finden sich in Deutschland noch Havaneser-Zuchten, die der alten Blutlinie entstammen.



Das Wesen des Havanesers

Wie schon erwähnt, überzeugt der Havaneser vor allem durch sein freundliches und charmantes Wesen. Er hat die Fähigkeit, sich innerhalb kürzester Zeit in die Herzen der Menschen zu schleichen und dort einen festen Platz einzunehmen. So ist es kein Wunder, dass er meist den Mittelpunkt in Familien bildet und in dieser Rolle fühlt sich der kleine Vierbeiner ausgesprochen wohl. Seine drollige Art bringt seine Halter immer wieder zum Schmunzeln und auch wenn er mal etwas angestellt haben sollte, kann man ihm nicht wirklich böse sein. Vielmehr ist er dieser gute Kumpel, der mit Charme und Esprit einfach überall durchkommt, aber auch für jeden Spaß zu haben ist. Das macht ihn auch zu einem idealen Begleiter für Kinder.

Ob die Kinder klein oder groß sind, ist für den Havaneser egal. Er liebt diese kleinen Menschen, mit denen er spielen und toben kann, wirklich sehr und und ihnen gegenüber auch immer sehr geduldig und freundlich.

Der Havaneser ist jedoch nicht nur äußerst freundlich zu allen Menschen, sondern dazu auch noch mit einer großen Portion Neugier und Intelligenz ausgestattet. So lernt er schnell und sein Wunsch, seinen Menschen zu gefallen, macht ihn sehr leicht erziehbar. Wird er für sein Verhalten gelobt oder sogar mit einem Leckerli belohnt, ist das für ihn das Größte. So macht es sogar richtig Spaß, ihm viel beizubringen und neben dem Grundgehorsam für den Alltag auch das Erlernen von Tricks jeder Art in Betracht zu ziehen. Die kleine Fellnase ist schnell dafür zu begeistern und bleibt auch mit viel Freude und großer Ausdauer dabei.

Ganz Hund ist der Havaneser allerdings, wenn es an der Tür klingelt. Da wird der ankommende Besuch gern einmal lautstark gemeldet, wobei man diese Rasse aber allgemein gar nicht als sehr bellfreudig bezeichnen kann.

Auch das Melden ist eher nur ein kurzer Hinweis und der Hund beruhigt sich dann schnell wieder bzw. bereitet er sich darauf vor, einen freundlichen Empfang zu bereiten. Obwohl diese Hunderasse ja über ein sehr offenes und freundliches Wesen verfügt, schauen sie sich fremde Personen gern erst einmal genau an, bevor sie Freundschaft schließen.

Im Umgang mit Hunden ist der Havaneser als sehr problemlos zu bezeichnen. Er freut sich auf Spielkameraden jeglicher Größe und kann aufgrund seiner Ausdauer auch gut mit „den Großen“ mithalten. Lebt er mit anderen Hunden zusammen, werden die auch gern als Kuschelpartner hinzugezogen. Oftmals ist es auch kein Problem, den Hund mit Katzen und anderen Haustieren zusammen zu halten. Der Havaneser liebt einfach alles und jeden!

Sein Wesen unterstützt ihn dabei, auch ganz andere Aufgaben als die des Familienhundes auszuführen. So sind inzwischen Havaneser als Therapiehunde überaus beliebt. Ihre herzige und lebensbejahende Art hilft Menschen in Seniorenheimen und Therapie-Einrichtungen und sind dort oftmals der Lichtblick in einem eher tristen Alltag. Wo die kleinen Hunde auftauchen, ist sofort Leben und viele Menschen blühen förmlich auf, wenn sie ein wenig mit den Hunden kuscheln. Auch in Schulen und Kindergärten sind Hunde wieder Havaneser inzwischen oft gern gesehen, da allein ihre Anwesenheit die Kinder beim Lernen unterstützt.

Das Erscheinungsbild des Havanesers

Der Havaneser zählt zu den Gesellschafts- und Begleithunden (FCI-Gruppe 9)

Havaneser Hundewelpen

Havaneser

und ist dem Bichons sehr ähnlich. In seinem Rassestandard wird er mit einer Widerristhöhe von 23 bis 27 cm angegeben – toleriert werden 21 bis 29 cm. Sein Gewicht liegt idealer zwischen 3,5 – 6 kg. Damit wird der Havaneser als kleiner, niederläufiger Hund bezeichnet, der durch seinen lebhaften Gang auffällt. Diese Hunderasse gehört zu den Langhaarhunden und das Deckhaar ist mit 12 bis 18 cm sehr lang und kann weich, lockig, gewellt, glatt oder sogar richtig lockig sein. Dadurch, dass der Havaneser kaum Unterwolle besitzt, bemerkt man den Fellwechsel bei ihm fast gar nicht. Den Havanesern gibt es in den Farben:

– reinweiß (eher selten)
– falbfarben mit verschiedenen Tönungen
– schwarz
– havanna-braun
– tabakfarben
– rotbraun
– und gefleckt in den erwähnten Farben.

Laut Rassestandard des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) ist jegliches Verändern des Fells nicht erwünscht. Es sollte bei Zucht- und Showhunden also die Felllänge weder mit der Schere noch mit einem Trimmer beeinflusst werden. Lediglich die Haare an Stirn und Pfoten dürfen leicht gekürzt werden, damit sie den Hund nicht behindern.

Für die Fellpflege muss nicht sehr viel Aufwand betrieben werden. Sein seidiges Fell erfordert nur regelmäßiges Bürsten, um Schmutz, Staub und ähnliches zu entfernen. Ein einfacher Kamm oder eine Bürste sind dafür ausreichend – da die Havaneser nicht viel Unterwolle besitzt, sind spezielle Kämme und Bürsten dafür nicht erforderlich.

Wie jede andere Rasse auch, benötigt der Havaneser nur selten ein Bad. Meist ist das nur dann notwendig, wenn wirklich große Verunreinigungen durch das Wälzen in Tierkot oder ähnlichem gegeben sind. Dann sollte man ein spezielles Hundeshampoo verwenden, dass die Haut bestens unterstützt. Unser Shampoo und auch das oft empfohlene Baby-Shampoo sind NICHT empfehlenswert, da die Haut des Hundes einen ganz anderen PH-Wert besitzt als unsere. Im schlimmsten Fall kann also die Hunde-Haut mit dem Shampoo geschädigt werden.

Krankheitsbilder beim Havaneser

Viele Hunderassen haben inzwischen mit vielen rassetypischen Krankheiten zu kämpfen und auch die Zucht bereitet einigen Rassen große Probleme und beeinträchtigt ihre Lebenserwartung.

Der Havaneser ist grundsätzlich ein sehr robuster Hund und bleibt oft bis ins hohe Alter kerngesund. Aber auch die Rasse hat ein paar Probleme, die Du auf jeden Fall kennen solltest, wenn Du Dich für sie interessierst und vielleicht sogar überlegst, ein neues Familienmitglied aufzunehmen.

Krankheiten, die bei Havanesern rassebedingt auftreten, gibt es nicht viele. Zu erwähnen ist hier allerdings die Patellaluxation, die häufig bei kleinen Rassen auftritt. Dabei verschiebt sich die Kniescheibe des Hundes, ist grundsätzlich eher locker und springt hin und her, anstatt fest an ihrem Platz zu richten.

Die Patellaluxation tritt häufig im Junghundealter auf, lässt sich also beim Kauf eines Welpen noch nicht feststellen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt können jedoch dabei unterstützen, mögliche Probleme schon frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Auch als Halter kann man beim Hund häufig erkennen, ob Probleme mit der Kniescheibe vorliegen. Der Hund zieht dann sein Bein beim Laufen immer mal wieder ein, versucht es eher weniger zu belasten und läuft teilweise nur auf drei Beinen. Ist das der Fall, sollte der Hund auf jeden Fall hinsichtlich der Patellaluxation untersucht werden. Früh erkannt, können Operationen oft verhindert werden.

Neben der Patellaluxation kommt bei Havanesern auch der Katarakt vor. Hierbei handelt es sich um eine Augenerkrankung, einen grauen Star, der die Linse im Auge trübt. Die visuelle Wahrnehmung des Hundes wird dadurch beeinträchtigt und mit der Zeit immer stärker eingeschränkt. In schlimmen Fällen ist sogar eine vollständige Erblindung möglich. Als Welpenkäufer sollte man sich davon überzeugen, dass der Züchter die Elterntiere regelmäßig auf diese Erkrankung untersuchen lässt.

Eine vollständige Garantie, dass die Krankheit dann nicht ausbricht, gibt es jedoch nicht. Die Untersuchung der Eltern und die Gewissheit, dass diese nicht betroffen sind, vermindert grundsätzlich nur das Risiko. Somit sollten bei einem Tierarztbesuch auch immer die Augen mit untersucht werden, damit Probleme frühzeitig erkannt werden.

Ansonsten gibt es beim Havaneser keine Krankheiten, die besonders häufig auftreten oder auf die man besonders achten sollte. Stattdessen freuen sich viele Besitzer über die Robustheit dieses Hundes, der eigentlich ja sehr zart und zerbrechlich wirkt. So werden Havaneser auch oft bis zu 15 Jahre alt und sind bis ins hohe Alter agil und immer für einen schönen Spaziergang zu begeistern.



Die Zucht des Havanesers

Viele Menschen, die ihr Herz an diese Hunderasse verloren haben, denken hin und wieder über eine eigene, vielleicht auch nur kleine, Zucht nach. Dieser Gedanke ist ganz natürlich, wenn man eine Rasse liebt. Allerdings sollte man dem aufkeimenden Wunsch nicht zu schnell nachgeben, denn bei einer Zucht gibt es einiges zu beachten und man übernimmt eine große Verantwortung. Der Haveneser wird noch nicht einmal vier Jahrzehnte in Deutschland gezüchtet. Vergleicht man das mit anderen Rassen, ist es wirklich nur eine kurze Zeit. Somit steht bei vielen Züchtern das Ziel der Erhaltung und Festigung der physischen und psychischen Anlagen an oberster Stelle.

Anstatt unüberlegt zu züchten, wird der Stammbaum eines Hundes genau betrachtet und darüber festgestellt, welche Verpaarungen der Rasse zugute kommen. Nur so kann sicher gestellt werden, dass Havaneser auch in Zukunft noch so liebenswert und robust sind, wie wir sie heute kennen. Diese Bemühungen sollten unterstützt werden und auch wenn ein solcher Welpe teilweise etwas teurer ist, lohnt sich doch die Investition. Schließlich erhält man dafür einen treuen Freund, der einen viele Jahre begleitet.

Bitte achte darauf, dass Du Welpen nur von echten Züchtern (am besten aus einem anerkannten Verband) kaufst und nicht auf die so genannten Vermehrer herein fällst, die die Welpen häufig aus Osteuropa nach Deutschland bringen und zu einem günstigen Preis anbieten. Diese Welpen sind oftmals schwerkrank, versterben teilweise schon nach wenigen Tagen oder haben schwere Traumata, da sie viel zu früh von der Mutter getrennt wurden.

„Gezüchtet“ werden sie größtenteils unter schlimmen und unwürdigen Umständen, die Muttertiere werden als reine Gebärmaschinen angesehen und entsorgt, wenn sie nicht mehr eingesetzt werden können. Bitte unterstütze dieses Leid nicht durch einen unüberlegten Kauf oder die Aussicht darauf, vielleicht etwas Geld zu sparen.

Der Havaneser im Vergleich zu anderen Rassen

Havaneser/Labradoodle

Viele Menschen legen inzwischen Wert darauf, dass ihre Hunde nicht zu sehr haaren. Aus diesen Gründen wird der Pudel, der auch als Allergikerhund bekannt ist, mit anderen Rassen gekreuzt, um eine größere Vielfalt anbieten zu können. Ein bekannter Vertreter dieser Kreuzung ist der Labradoodle.
Kommt es Dir darauf an, einen Hund zu halten, der möglichst wenig haart, ist so eine Kreuzung natürlich eine Alternative – jedoch sind diese Verpaarungen erst seit ein paar Jahren „in Mode“ und niemand kann vorhersagen, welche Rassegene in den Kreuzungen jeweils die Oberhand gewinnen und wie sich diese neuen Rassen über die Zeit entwickeln, besonders hinsichtlich möglicher Erkrankungen. Der Havaneser selbst haart auch nur wenig, wenn er regelmäßig gekämmt und gebürstet wird und ist somit sicherlich die bessere Wahl.

Havaneser/Mops

Genau wie der Havaneser, ist auch der Mops ein Gesellschafts- und Begleithund und überaus beliebt. Möchte man also einen kleinen Hund, der gesellig ist, Freude bringt und den man überall mit hinnehmen kann, kommen beide Rassen in Frage. Natürlich entscheidet letztendlich der eigene Geschmack, für welche Hunderasse man sich entscheidet, jedoch sollte man einige Dinge in die Überlegung mit einbeziehen.

Gerade der Mops hat oft gesundheitliche Probleme im Bereich der Atemwege. Die eh schon kleine Nase wurde gemäß eines Modetrends immer weiter zurück gezüchtet, so dass viele Möpse heute nicht mehr problemlos atmen können und oftmals teure Operationen nötig sind, um ihm das Leben zu erleichtern. Der Havaneser ist da die deutlich robustere Wahl und hat nicht mit so vielen und schwerwiegenden rassetypischen Erkrankungen zu kämpfen.